Warum lohnen sich Bootsversicherungen?

Beim Wassersport den Versicherungsschutz nicht vergessen

bootsversicherungGerade wenn es um das Hobby geht, werden Versicherungsfragen meist stiefmütterlich behandelt. Was im Haushalt und im Beruf als zwingend notwendig erachtet wird – zum Beispiel eine Haftpflichtversicherung – fristet in der Freizeitbeschäftigung meist ein Schattendasein. Dabei sind die Gefahren, die insbesondere das Eigentum und das Vermögen eines Bootsbesitzers und eines Bootsführers betreffen, genauso hoch und immens wie im Übrigen privaten und geschäftlichen Leben. Gerade weil Wassersport und insbesondere das Bootsführen in den letzten Jahrzehnten an Beliebtheit und Dynamik ungleich gewonnen haben, sind die Werte, die es dort abzusichern gilt, nicht unerheblich. Denn vor einen Unfall ist niemand gefeit, erst recht nicht auf See.

Welche Versicherungen gibt es für Boote?

boat-808324_1920Wie in anderen Bereichen auch, finden wir im Wassersport gleich mehrere verschiedene Versicherungsmöglichkeiten im Bereich der Boote. Zu den wichtigsten zählt die Bootshaftpflichtversicherung. Mit dieser Versicherung schützt man sich und insbesondere sein Vermögen vor Schäden bzw. Schadensersatzansprüchen, die man in Ausübung des Freizeitsports mit seinem Boot einem anderen zugefügt hat. Reguliert werden dabei Sachschäden (zum Beispiel am Boot eines Dritten), Vermögensschäden und Personenschäden. Für das Befahren von Gewässern in bestimmten Ländern (zum Beispiel Italien) ist der Abschluss einer solchen Versicherung zwingend vorgeschrieben und auf Verlangen nachzuweisen. Ebenfalls zu den wichtigen Versicherungen im Bereich des Wassersports zählt die Bootskaskoversicherung. Mit Hilfe dieser Versicherung schützt man das eigene Boot, besser, diese Versicherung kommt für Schäden auf, die am eigenen Boot verursacht werden. Wichtig bei Versicherungsabschluss ist die Beratung bei einem Bootsversicherungsmarkler wie www.caravella.de Die meisten Kaskoversicherungen beinhalten auch Schäden an Zubehör und sogenannten persönlichen Effekten (persönlichen Gegenständen an Bord). Abgesichert sind meist Schäden durch Feuer, Diebstahl, Kollision, Grundberührung, Bruch des Mastes, Sturm und Vandalismus. Für einzelne Bootstypen gibt es gesonderte Versicherungen, so für Motorboote, Segelboote, Jachten usw. Wichtig bei der Bootshaftpflicht sowie bei der Bootskasko ist die Höhe der Versicherungssumme, bis zu der die Versicherung leistet. Diese sollte nicht zu niedrig angesetzt werden, da gerade Personenschäden schnell größere Beträge ausmachen können. Wer mit seinem Boot ins Ausland fährt, sollte über den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung nachdenken. Diese übernimmt die zusätzlichen Kosten einer Heilbehandlung im Ausland, die von der eigenen Krankenversicherung in Deutschland nicht getragen werden und auf die man sonst im schlimmsten Fall alleine bezahlen muss.

Volle Sicherheit auch beim Wassersport

Eine besondere Form der Versicherung ist die Charterausfall- oder Charterfolgenversicherung. Damit schützt man sich vor Ansprüchen des Eigentümers des gecharterten Schiffes oder Bootes, wenn das Charterschiff bei einem Törn beschädigt wird und damit für nachfolgende Törns nicht zur Verfügung stehen kann. Die gleichen Voraussetzungen – Beschädigung des Schiffes während eines Chartertörns – hat die Charterkautionsversicherung. Diese hat jedoch als Versicherungsgut die gezahlte Sicherheit im Fokus, die bei einem Schaden andernfalls verloren gehen kann. Die Boots-Insassen-Unfallversicherung ist für die Mitsegler interessant. Verletzen diese sich an Bord, werden sie durch diese Versicherung vor den finanziellen Belastungen des Unfalls in gesundheitlicher Sicht geschützt. Eine Rechtschutzversicherung kann auch für Bootsbesitzer sinnvoll sein. Wer schon eine Rechtschutzversicherung hat, sollte prüfen, ob die Nutzung des eigenen Bootes bereits enthalten ist oder als neues Modul der Versicherung hinzugefügt werden kann. Wer eine bestehende Rechtschutzversicherung ergänzt, sollte darauf achten, dass es keine oder nur geringe Vorlaufzeiten ohne Versicherungsschutz gibt. Speziell für den Skipper, also den Bootsführer, ausgerichtet ist die Skipper-Haftpflichtversicherung, die diesen vor berechtigten Ansprüchen Dritter bewahrt, die er sich aufgrund seines Fehlverhaltens anzurechnen hat.

 

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