Was gehört in einen Werkzeugkasten

Kleinere Arbeiten rund um das eigene Heim werden nicht nur von ambitionierten Heimwerkern gern selbst ausgeführt. Denn ein verstopfter Abfluss oder ein tropfender Wasserhahn lässt sich mit etwas handwerklichem Geschick und einem gut ausgestatteten Werkzeugkasten auch eigenhändig reparieren. Ohne entsprechendes Werkzeug jedoch stößt der Heimwerker schnell an seine Grenzen.

Was sollte ein gut ausgestatteter Werkzeugkasten enthalten?

Die echten Klassiker sind Wasserwaage und Zollstock dabei sollte der Zollstock, der auch unter der Bezeichnung Meterstab bekannt ist, leichtgängig sein und im Gelenk nicht ausleiern. Damit Gegenstände waagerecht oder auch senkrecht ausgerichtet werden können, wird zusätzlich eine Wasserwaage benötigt, die vor dem Kauf auf eine korrekte Anzeige hin geprüft werden sollte.

Zu einem perfekten Heimwerker und somit in jeden Werkzeugkasten gehört natürlich auch ein Hammer in verschiedenen Ausführungen. So eignet sich der klassische Schlosserhammer mit einem 300 g oder auch 500 g schweren Kopf ideal für leichte Meißelarbeiten und darüber hinaus zum Einschlagen von Nägeln. Um dünnere Nägel in die Wand zu bringen, ist hingegen ein Schlosserhammer mit einem geringeren Kopfgewicht empfehlenswert. Für das Entfernen wiederum von Nägeln ist ein sogenanntes Gipserbeil ideal geeignet, das gleichzeitig zum Abschlagen von lockerem Putz verwendet werden kann.

Wichtige und nützliche Gerätschaften für den gut bestückten Werkzeugkasten

Schrauben und Muttern lassen sich problemlos mit einem Schraubenschlüssel lösen, der in den gängigen Größen von 8 bis 19 mm ebenso im Werkzeugkasten vorhanden sein sollte wie unterschiedliche Kreutz- und Schlitz-Schraubendreher sowie Stiftschlüssel für Inbus-Schrauben, Ringschlüssel mit einem Doppelsechskantprofil und Maulschlüssel. Während auch der Spannungsprüfer für die eigene Sicherheit und zur Überprüfung aller Metallteile auf Stromfluss ein unverzichtbares Werkzeug darstellt, gehören die Kombizange, die Wasserpumpenzange und die herkömmliche Kneifzange in jeden Werkzeugkasten. Auch die klassischen Handsägen sollten nicht fehlen wie die Feinsäge, der Wuchsschwanz mit Blattlängen von 35 – 70 cm und eine kleine Bügelsäge mit verschiedenen Sägeblättern.

Zu guter Letzt enthält der Werkzeugkasten den oft benötigten Akkuschrauber sowie eine Bohrmaschine mit einem Bohrsatz für Metall, Stein und Holz sowie einen Bitsatz mit den gebräuchlichen Formen und Größen.

Tags: , , , ,

Trackbacks/Pingbacks

  1. Wie man Küchenschränke richtig befestigt | bojeonline - 8. April 2015

    […] selbst zu bauen, benötigt man keine Spezialkenntnisse, wenig Material und vor allem gute elektrische Werkzeuge. Der Vorteil des Klapp-Frühstücktisch ist, dass er nur wenig Platz benötigt und deshalb […]

Schreibe einen Kommentar